NEUES BUNDESGESETZT REGELT LASER-EINSATZ:

 

NEUES BUNDESGESETZT REGELT LASER-EINSATZ:

Im Juni diesen Jahres trat das neue Bundesgesetzt (NISSG) über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall und deren dazugehörige Verordnung in Kraft. Die Neuregelung des Gesetzes war notwendig geworden, da die Anzahl von Laserbehandlungen in der Schweiz stark gestiegen ist und es vermehrt geschädigte Personen durch Laserbehandlungen gegeben hat.

Sämtliche Klasse IV Laser dürfen nun ausschliesslich von Ärzten oder nur noch unter ärztlicher Aufsicht bedient werden. In vielen kosmetischen Studios ist dies leider nicht der Fall. Bei Zuwiderhandlung werden hohe Geldbussen erteilt. Mit der Lasermedizin ist es z.B. möglich Tätowierungen, Blutschwämmchen im Gesicht oder Besenreiser ohne Spritzen zu reduzieren oder zu entfernen. Für die Beherrschung dieser Technik ist eine solide Ausbildung unablässlich.

 

Neu dürfen daher eine Reihe von Behandlungen lediglich durch einen Arzt oder nur unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden. Zu diesen Behandlungen zählen zum Beispiel alle abtragenden Behandlungen wie z.B.:

  • die Entfernung von Alters- und Viruswarzen sowie Fibromen,
  • Laserbehandlungen von Pigmentflecken und Melasma,
  • Behandlungen von Krampfadern und Besenreisern sowie
  • Behandlungen von Augenlidern und sämtliche Behandlungen in der Augennähe, auch Entfernung von Permament-Make-up und Tätowierungen sowie Blutschwämmchen etc.
  • Komplett verboten wurden wurde die Entfernung von Permament-Make-up und Tätowierungen durch Blitzlampen (IPL)
  • sowie die Entfernung von Muttermalen, welche durch geeignete medizinische Methoden (Chirurgie) entfernt werden müssen.

Nicht-Ärzte benötigen in Zukunft einen Sachkundeausweis, welcher aktuell noch nicht erworben werden kann, um folgende Behandlungen durchführen zu können:

  • Akne/Cellulite und Fettpolster
  • Couperose, Blutschwämmchen und Spinnennävi, sofern < 3 mm und nicht in Augennähe
  • Falten, Narben, Nagelpilz, PIH, Striae und Laserepilation
  • Entfernung von Permanent Make-up (nicht in Augennähe)
  • Entfernung von Tätowierungen mittels nicht ablativen Lasern (nicht in Augennähe)
  • sowie Akupunktur mittels Laser.

Wir empfehlen sich bei solchen Behandlungen gut zu informieren und «angegebene» Ausbildungen kritisch zu hinterfragen. Einmal zugefügte Narben durch eine Fehlbehandlung lassen sich nur sehr schwer wieder entfernen. Bei Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Für eine schöne und gesunde Haut.

Detaillierte Informationen zum Gesetz sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/umwelt-und-gesundheit/strahlung-radioaktivitaet-schall/nissg.html

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